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Über Marc Mielke

Der Beginn meiner Karriere

Im Jahr 2010 wurde ich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte eine Karriere in der Finanzbranche aufzubauen und das neben der Ausbildung. Ich fand den Gedanken sehr spannend und fing an mich reinzuarbeiten und somit machte ich meine ersten Begegnungen im Vertrieb. Hier hieß es immer such dir Kontakte, die du absichern willst, das funktionierte auch einige Jahre, da ich ein sehr kommunikativer Mensch bin. Ich lernte immer wieder Leute aus der Finanzbranche kennen, die mir immer wieder etwas von ihrem finanziellen Erfolg erzählten und irgendwann durfte ich herausfinden, dass viele gerade mal in der Selbstständigkeit gerade einmal 2800 Euro Brutto verdienten. Ich war schockiert, da das alles andere als erfolgreich war. Denn zieht man seine Lebenshaltungskosten, Steuern und Koste für die Krankenkasse ab.

Doch in 2013 war ich auf einer sehr großen Veranstaltung der Gesellschaft und hörte das erste Mal einem Mann zu, der sehr unscheinbar war. Er stand auf der Bühne und sagte Na seid ihr wieder alle Erfolgreich unterwegs? Ihr müsst erstmal alle Scheiße fressen gehen! Wer von euch hat bitte mehr als 20 Anrufe bei Neukunden diese Woche getätigt? Es gingen nur sehr wenig Hände hoch, obwohl dort mehr als 5.000 Leute saßen. Ich war schockiert. Die Leute buhten ihn aus und waren gar nicht bereit, sich mit der Wahrheit zu identifizieren. Als die Pause begann, suchte ich den Mann auf einem riesigen Messegelände in Frankfurt am Main. Es war vermutlich Schicksal, dass ich ihn innerhalb von wenigen Minuten gefunden hatte. Ich schaute ihn an und fragte: Wie kann ich lernen, Scheiße zu fressen. Er schaute mich lächelnd an und sagte: Such dir einen Nebenjob im Callcenter. Die Jungs und Mädels wissen, was es heißt, 1. Resilienz aufzubauen, 2. wissen sie was es bedeutet erstmal Anwahlen zu tätigen und somit zu verkaufen

Kapitel 2: Dreck fressen:

Nun, ich dachte einige Tage darüber nach und fing in einem Callcenter an. Ich wollte verstehen, was das bedeutet. Meine Aufgabe war es, Leute die ihren DSL Vertrag gekündigt haben zurückzugewinnen. Falls du lieber Leser schon mal deinen DSL Vertrag gekündigt hast, weil es Probleme gab, erinnere dich an deine Emotionen. Die Leute riefen uns teilweise hasserfüllt an und jetzt war es meine Aufgabe diese Leute zurückzuholen und das 100-150x am Tag. Anfangs arbeitete ich im Inbound und das Thema Vertrieb, wollte ich immer weiterverfolgen und der beste werden, so bat ich in dem Unternehmen auf eine neue Stelle gesetzt zu werden. Da meine Performance sehr gut war, setzte man mich auf den Outboundbereich. Das war noch mal ein ganz anderes Level, denn diese Leute haben emotional mit dem Unternehmen schon abgeschlossen und nun hieß es ruf diese Leute an und versuche sie als Kunden zurückzugewinnen. Auch hier merkte ich schnell, es funktioniert sehr gut. Doch wie soll es weiter gehen? Ich beschäftigte mich mit YouTube und Google um herauszufinden wie ich besser werden konnte und fand ein damals sehr bekannten Verkaufstrainer, der Kaltakquise trainierte. Ich sagte mir Wow! so gut muss ich werden. Ich meldete mich bei ihm und bekam den Schock meines Lebens, die Verkaufsausbildung sollte mich 18.000 € kosten. Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt, mit Anfang zwanzig nicht so viel Geld, sodass ich einfach mal eben sage Das machen wir. Also fing ich an zu handeln und schlauerweise bot er mir kein Rabatt, sondern eine Ratenzahlung an. Es war ein sehr riskantes Spiel, denn ich musste jeden Monat eine Provision verdienen, um die Raten zu bezahlen. Gesagt, getan! Ich setzte mich jeden Tag ein 1–2 Stunden hin und lernte neben der Arbeit, während viele Freunde feiern waren, sich in Restaurants & Cafés trafen. Ich hatte das Problem, ich hätte eh nicht mitgehen können, da ich gerade so viele Nebenkosten hatte, dass ich eh lieber lernte. Im Callcenter kam ich schnell an meine Grenzen und wusste. Ich habe den höchsten Punkt in der Akquise erreicht. Hier geht es nicht mehr weiter. Mein guter Freund & Spiegelbestseller Autor Maurice Bork würde hierzu sagen: wenn du der beste im Raum bist, sitzt du im falschen Raum.

Marc, du bist nicht für den Vertrieb gemacht!

So entschied ich mich, das nächste Level anzugehen. Es war das Jahr 2016 und ich begann meine Reise in der B2Bkaltakquise. Nun hier begann persönlich meine persönliche Reise zum erfolgreichen Vertriebler. Denn nach nur 6 Monaten in meiner ersten Rolle, sollte ich gekündigt werden. Als das Kündigungs- bzw. zu neudeutsch Offboarding Gespräch stattfand. Sagte mir mein Vorgesetzter folgende Worte, die mein ganzes Leben ändern sollten: Marc, du solltest dir einen Job suchen, der nichts mit Neukundenakquise zu tun hat, du bist dafür nicht gemacht! Das war der größte Schlag ins Gesicht. Ich dachte mir, wow ich habe gerade 18.000 € ausgegeben, um das zu schaffen, ich habe so viel Zeit, Leidenschaft, Geld und Liebe in das Thema gesetzt und mit diesem einen Satz will dieser Mensch mir sagen. Ich bin nicht dafür gemacht. In diesem Moment entstand soviel Hass, dass ich mir sagte: 

Jetzt erst recht! ich zeige es dir!

Der Beginn einer Ära

 Im Jahr 2017 durfte ich die ersten Begegnungen mit Start-ups machen. Dort durfte ich mich sehr viel entwickeln und merkte dass, sobald man mich mein Ding machen lässt, dass ich auch hier, sehr schnell eine sehr gute Performance erbringe. Irgendwann, war ich auf einer Party und traf diesen einen Typen, der so gar nicht ins Bild passte. Es war ein Typ, der mein Leben verändern sollte. Sein Name war Maurice Bork! Als ich ihn sah und das in einem nicht ganz nüchternen Zustand. Sagte ich ihm: Du bist doch Vertriebler!. Er erwiderte Ja so ist es. Wir verstanden uns gleich richtig gut. Er versuchte mich über Monate hinweg in sein Sales-Team zu bekommen und als das Start-up, in dem ich arbeitete, 80 % ihrer Leute entlassen mussten, weil die Investoren ihnen kein Geld mehr gaben, sagte ich zu ihm: Maurice deine Chance ist gekommen den besten Vertriebler einzustellen. Dieses Selbstbewusstsein gefiel ihm und die Erfolgsreise begann.

 

Die Geburt von "Mr. Kaltakquise"

 Maurice steckte viel Vertrauen in mich und ließ mich machen und sagte: Marc mach wie du es willst, ich will nur Ergebnisse sehen, in kürzester Zeit hat sich dieses Vertrauen dann auch bemerkbar gemacht. Denn ich sollte durchgehen der beste Coldcaller werden. Schnell bemerkte das auch der Geschäftsführer unterstellte mich ihm gleich direkt und somit wurde ich nun auch auf große Projekte los gelassen. Jetzt konnte ich von mir behaupten ich musste meine eigenen Leads recherchieren, meine Aufgabe war es die Fortune 500 Unternehmen und die umsatzstärksten E-Commerce Unternehmen aus Deutschland zu akquirieren und das Kalt. 

Ich lernte CMOs kennen, die heute gute Freunde sind, die für mehr als 200 Millionen Euro Jahresumsatz verantwortlich sind und durfte Vertragsvolumen im Wert von 50.000 – 150.000 € verkaufen. Inzwischen dachte ich wieder an den Mann, der mir sagte, Marc, du bist nicht für den Vertrieb gemacht . Und das hat mir gezeigt: 

Jeder kann verkaufen lernen!

Dieser Satz sollte auch der Grundstein für mein heutiges Projekt sein. 

 

Das Ende einer Ära.

Im Jahr 2021 beendete ich eine legendäre Ära bei der Agentur LEAP/ Digital Marketing. Ich bin bis heute dankbar für die Learnings aus dieser Zeit, denn ich verbesserte nicht nur die gesamte Kommunikation, sondern ich lernte die ersten Schritte in den Bereichen Leadgenerierung, Sales Prozesse, Mindset & Tools.

Im Jahr 2021 musste ich mir erstmal einen klaren Kopf verschaffen und ging den Jakobsweg, einem 300 KM langen Weg, bei teilweise 38 Grad, mit einem viel zu schweren Rucksack. Ich hatte soviele Herausforderungen. ich musste den größten Sturm Portugals, der nur einmal im Jahr kommt durchlaufen, ohne Sicherheiten, wie einem Dach über dem Kopf. Ich durchlief bei 38 Grad, ein Gebiet, in dem es Kilometerweise keine Geschäfts gab, die offen waren, ohne Wasser  und musste eine Entscheidung treffen, ob ich einfach aus einem Brunnen Wasser trinke, obwohl ich nicht weis ob dieser überhaupt als Trinkwasser geeignet war. Ich musste bei einem Regenstrum die schwerste Etappe des Wegs, einen Berg hochlaufen, während mir der Boden unter den Füßen weggespült wurde.

 

Dieser Weg zeigte mir ganz klar: 

Du kannst jedes Ziel auf dieser Welt erreichen, du musst nur deinen weg gehen!

Ich behaupte mal, das Gesetz der Anziehung half mir meinen Weg zu gehen, denn am Ende, erreichte ich das Ziel Santiago de Compostella  und es meldeten sich viele Leute aus meinem Netzwerk: „Hey Marc, ich baue ein Unternehmen auf und brauche jemanden, der den Vertrieb übernimmt. Hast du Lust?“. Ich überlegte mir, warum nur einen bedienen, wenn du alle bedienen kannst?

Und somit begann die Reise von Sales-education.com. 

 

Die ersten Schritte auf eigenen Beinen.

Nach der Gründung meines Unternehmens im Jahr 2021, musste ich mich immer an einen sehr schlauen Satz meines Geschäftsführers erinnern: 

„Marc, nicht jedes Unternehmen hat dieselben Probleme, du musst erstmal validieren, welche Probleme welches Unternehmen hat, um ein Muster zu erkennen.“ 

Dieser Satz war der Grundbaustein für ein Projekt, was mehr als 10.000 Stunden zusätzliche Arbeit verursachen würde und das Leben vieler verändern wird. In den Jahren baute ich eine riesige Problemmatrix auf. Ich analysierte Probleme im gesamten Vertrieb von unterschiedlichen Unternehmen, egal ob es Series A finanzierte Start-ups waren oder inhabergeführte Unternehmen. Irgendwann hatte ich eine Liste mit mehr als 1.000 Problemstellungen. Ich fand jedoch heraus, dass es die Konsequenzen weniger Ursachen waren. Ich testete unterschiedliche Lösungsansätze und durfte schnell erfahren, dass ich diese Lösungen universell einsetzen kann, egal in welchem Projekt, da diese Themen immer dieselben Ursachen hatten. Die Unternehmen profitierten extrem schnell von diesen Lösungen und konnten enormes Wachstum verzeichnen 

 
 

Die Geburt der Sales MasterClass (SMC)

Durch die Erfahrungen, Erfolge und auch misserfolge unterschiedlichster Projekte in einem Zeitraum von 3 Jahren, konnte ich den Aufbau von einem Vertrieb immer besser systematisieren und so machte ich es mir zur Aufgabe die Sales MasterClass SMC aufzubauen. Dieser Aufbau kostete mich mehr als 10.000 Stunden arbeit neben den Unternehmensprojekten. Die Sales MasterClass lehrt 4 grundlegend elemtare Bereiche im Verkauf: 

Kommunikation

Akquise-Strategien

Akquise-Prozesse

Mindset